Das Modellprojekt “Qualifizierte Schulvorbereitung” der FDP sieht vor, dass vier- bis sechsjährige Kinder gezielt auf den Übergang zur Grundschule vorbereitet werden sollen. Diese Aufgabe übernehmen nicht etwa die vertrauten Bezugspersonen in der Kindertagesstätte; nein, dafür werden Lehrer in die Kindertagesstätten geholt, die die individuellen Bedürfnisse der Kinder erkennen helfen sollen. Rund fünf Millionen Euro investiert das Land dafür. Wenn das so weiter geht, findet die Schulvorbereitung bald in der Krippe statt. Die Entwicklungsphase von drei bis sechs Jahren ist eine wichtige Phase der körperlichen und kognitiven Entwicklung. Sie muss liebevoll begleitet und anregungsreich gestaltet werden. Dafür brauchen die Kindertagesstätten ausreichend qualifiziertes Personal und überschaubare Gruppen. Das kostet Geld und hier wäre es sinnvoll angelegt. Übergänge müssen gestaltet werden, das ist völlig unstrittig, aber nicht mit vierjährigen Kindern und nicht von LehrerInnen. Jede Institution hat ihre Aufgaben und ihre Arbeitsweise, die dem jeweiligen Alter der Kinder angemessen ist.
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Das Wahlergebnis steht fest: Nur knapp über die Hälfte der Wahlberechtigten (50,4 %) sind am Sonntag zur Wahl gegangen und haben Amtsinhaber Seitz mit 75,1 % der Stimmen für eine neue Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Für mich stimmten 24,9 % der Wählerinnen und Wähler. Damit wurde das Wählerpotential für GRÜNE Politik gegenüber dem Kommunalwahlergebnis 2011 (21,1 %) deutlich überschritten. Ich danke allen, die mich im Wahlkampf durch Zuspruch und Abgabe Ihrer Stimme für mich unterstützt haben. Das Ergebnis ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, GRÜNE Politik in Kriftel weiter voranzubringen.